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Nadim Vardag

Ohne Titel, 2010

Ausstellungsdauer:

03. Juni - 26. September 2010

Ausstellungsort:

OK Offenes Kulturhaus

geboren 1980 in Regensburg / Deutschland, lebt in Wien
www.nadimvardag.com
 


Nadim Vardag, »Ohne Titel [Untitled]«, 2010

Ausstellungsansicht / Exhibition view: OK Offenes Kulturhaus

Foto / Photo: Otto Saxinger

 

Nadim Vardag, »Screen«, 2006

Leuchtstoffröhren, Holz, Tafellack / Neon tubes, wood, shellac · 213 x 213 x 250 cm

Ausstellungsansicht / Exhibition view: Georg Kargl Box

Courtesy Georg Kargl Fine Arts

Foto / Photo: Lisa Rastl

 

Nadim Vardag, »Zoetrop«, 2009

DVD, 2’’, Loop

Courtesy Georg Kargl Fine Arts

 
Seit mehreren Jahren steht eine intensive Auseinandersetzung mit Repräsentation, Kino und Visualität im Mittelpunkt der künstlerischen Tätigkeit von Nadim Vardag. Während sich seine Arbeiten von 2003 bis 2006 mit der Analyse medial vermittelter Bilder und der Apparatur des Kinos beschäftigten, geht es in aktuelleren Arbeiten vermehrt um eine allgemeinere Hinterfragung von Ausstellungssituation, Display und Begehrensstruktur.

Bei der TRIENNALE LINZ zeigt Vardag eine neue Skulptur, die aus einer verbundenen Struktur aus Edelstahlrohren und rund 110 parallel gelegten Leuchtstoffröhren besteht. Das Seitenverhältnis des Screens bezieht sich auf das Projektionsformat »Cinemascope« und ist durch ein spezifisches Linsensystem begründet, das die Aufnahme eines Films zuerst »staucht«, um sie in der Projektion auf die doppelte Größe zu erweitern. Durch ihre starke Strahlkraft leuchtet die Arbeit nicht nur den eigentlichen Ausstellungsraum aus; durch eine angrenzende Glasscheibe, einen Teil des Stiegenhauses und einen Gang bricht die Lichtfläche einen fortlaufenden Raum im Ausstellungshaus auf. Eine weitere Arbeit untersucht das Verhältnis des Displays zur räumlichen Situation: Auf einem Kamerastativ steht ein Videomonitor, der einen kurzen Loop eines Vogelflugs aus insgesamt zehn Einzelbildern zeigt. »Zoetrop« erinnert an Vorstadien des Kinos, bei dem auf Schaumärkten einfache Apparaturen zu sehen waren, die die Bilder – und teils das verschreckte Publikum – zum Laufen brachten und das bewegte mit dem ruhenden Bild konfrontierte.

(Sandro Droschl)

 

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