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Norbert Pfaffenbichler

Portrait of the Artist as a Squid, 2009

Model of a Playground Attraction, 2010

Mosaik Mécanique, 2007

Ausstellungsdauer:

03. Juni - 26. September 2010

Sommerkino unter Sternen:

26. Juni - 07. Juli 2010

täglich 21.00 - 23.30 Uhr

Ausstellungsort:

OK Offenes Kulturhaus

geboren 1959 in Baden, lebt in Wien
www.norbertpfaffenbichler.com
 


Norbert Pfaffenbichler, »Portrait of the Artist as a Squid«, 2009

Triptychon, Fotomontagen, Digitaldruck / Triptych, photo montages, digital print 59,4 x 84,1 cm

 

Norbert Pfaffenbichler, »Modell of a Playground Attraction«, 2010

Rauminstallation, Assemblagen / Spatial installation, assemblages

 

Foto / Photo 1, 4, 5, 6, 7 : Rainer Iglar

Foto / Photo 2 & 3: Otto Saxinger

 
Die Serie Portrait of the artist as a squid zeigt drei digital verzerrte Porträtfotos von Norbert Pfaffenbichler, die an die Comicfigur Thaddäus Tentakel aus der populären Trickfilmserie »SpongeBob« erinnern.

Verhandelt wird das Thema der Identifikation. Die »reale« Welt trifft auf das Comic-Universum, fotografische und grafische Darstellungsformen werden kombiniert. Auch der Künstlerstatus wird ironisch thematisiert: In der TV-Serie träumt der stets frustrierte und übel gelaunte Tintenfisch von einer Künstlerkarriere, er arbeitet jedoch an der Kassa eines Fast-Food-Restaurants. Wie die Spitze eines Eisbergs ragt die obere Hälfte eines überdimensionalen Kopfs aus dem Boden des Ausstellungsraums.

Das Objekt Model of a playground attraction ist formal an die literarische Figur Pinocchio angelehnt. Der Puppenkopf ist als Klettergerüst für einen Kinderspielplatz konzipiert. Der Titel weist die Arbeit als Modell – also als Miniatur – für eine noch wesentlich größere Skulptur aus. Neben und in dem riesenhaften Kopf tummeln sich eine Reihe kindergroßer, grotesker Figuren, deren Körper aus herkömmlichen Notenständern bestehen. Ein zusätzliches Irritationsmoment besteht darin, dass das Spielgerät in einem kellerartigen Innenraum präsentiert wird.

In Mosaik mécanique sind sämtliche Szenen des Slapstickfilms »A Film Johnnie« (Charlie Chaplin, US 1914) in einem »panoramatischen« Raster angeordnet. Pfaffenbichler unterzieht den historischen Groteskfilm einer analytischen, radikalisierenden Relektüre.

(Sandro Droschl)

 

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