BG
LOGO
Logo-Linie
36-2692010
KNSTLERINNEN
EROFFNUNG
TAGESPROGRAMM
SERVICE
KUNSTVERMITTLUNG
PRESSE
PARTNER
KONTAKT

Christoph Meier

ohne Titel (Bühnestudiobild), 2010

Ausstellungsdauer:

03. Juni - 26. September 2010

Ausstellungsort:

OK Offenes Kulturhaus

geboren 1980 in Wien, lebt in Wien
www.christophmeier.net
 


Christoph Meier, »Setting#15«, 2009

diverse Projektoren, Sockel (aus dem Inventar des Nam June Paik Art Center), variable Dimensionen / diverse projectors, plinth (from the inventory of the Nam June Paik Art Center), variable dimensions

Ausstellungsansicht / Exhibition view: Nam June Paik Art Center, Seoul / South Korea, 2009

Foto / Photo: Christoph Meier

 
Christoph Meier spielt konzeptuell und virtuos mit Formen, Materialien und Diskursen, was als Architekt und bildender Künstler (ausgebildet bei Heimo Zobernig), Mitherausgeber des Magazins »BlackPages« und Mitglied einer (lauten) Künstlerband nicht weiter verwundert.

Für seine Installationen und skulpturalen Anordnungen betreibt Meier »kontextuelle Materialstudien« und verwendet alltägliche Gegenstände, gefundene Objekte oder auch Artefakte von befreundeten KünstlerInnen, deren Einbindung sich aus dem jeweiligen Zusammenhang ergibt und sich in der Konfrontation mit weiteren Elementen in veränderte Bedeutungen und Motive übersetzen lässt. Bei aller zu erwartender Strenge ist seine Arbeit durchaus offen für assoziative, teils humorvolle Verweise und medienreflexive bildhafte Setzungen. Diese Haltung lässt sich auch an der Arbeit ohne Titel (Bühnestudiobild) ablesen. Mit dem französischen Künstler Benjamin Laurent Aman verbindet ihn das Interesse an Experimenten und inhaltlichem Austausch, das sich auch in Amans Statement zu der in Linz gezeigten Arbeit spiegelt: »Abgesehen von den Farben, Formen und den Konnotationen durch die Geschichte der abstrakten Kunst überraschte mich der Einsatz von Projektoren und der Dialog, der sich zwischen den Projektoren und der Projektionsfläche ergibt. Ich fand die Art, wie sie sich gegenseitig koordinieren, spannend, wie die Fläche von der Position der Projektoren definiert wird und wie die Projektoren im Einklang mit einem Bild, irgendwie mit einem Gemälde, aufgestellt werden. Die Art, wie sie einander zugeordnet sind, ist sehr interessant, wie der Raum zwischen der Projektionsfläche und den Apparaten in einem Schwebezustand verharrt zwischen Dialog und Monolog, und wie man sich als Beobachter für keinen Standpunkt entscheiden kann. Hinsichtlich der Zeit ist das ein sehr abgehobenes Werk.«

(Sandro Droschl)

 

OK
Landesgalerie
Lentos
IMPRESSUM
2010 TRIENNALE LINZ 10
Menu-Linie