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Karl Karner / Linda Samaraweerová

VERDIGRIS GRÜNSPAN GREENSPAN, 2010

I THINK WE HAVE A GOOD TIME – chanson de geste, 2009

Ausstellungsdauer:

03. Juni - 26. September 2010

Performance:

05. Juni 2010, 20.00 - 21.00 Uhr

Ausstellungsort:

LENTOS Kunstmuseum Linz

Karl Karner geboren 1973 in Feldbach, lebt in Wien.
Linda Samaraweerová geboren 1977 in Prag / Tschechische Republik, lebt in Wien.
www.karner-samara.artfolder.net
 


Karl Karner, »VERDIGRIS GRÜNSPAN GREENSPAN« (Detail), 2010

Bronze, Aluminium, Kunststoff, Silikon / Bronze, aluminium, plastic, silicone · 50 x 70 x 185 cm (Gesamtmaß / Overall measurements: 600 x 310 x 270 cm)

Courtesy Dana Charkasi Galerie, Wien

Foto / Photo: Karl Karner

 

Karl Karner / Linda Samaraweerová, »I THINK WE HAVE A GOOD TIME – chanson de geste«

Performance TQW / Halle G, February 2010

Fotos / Photos: Laura Samaraweerová

 
Karl Karner ist ein multimedialer Künstler mit Schwerpunkt auf Skulptur und Performance (zusammen mit Linda Samaraweerová). Bei der TRIENNALE LINZ präsentiert Karner einerseits die großformatige Skulptur VERDIGRIS GRÜNSPAN GREENSPAN.

Der Titel, bestehend aus den drei Worten Verdigris (englischer Ausdruck für Grünspan), Grünspan (falscher umgangssprachlicher Ausdruck für die grüne Alterungsschicht auf Kupferoberflächen) und Greenspan (Alan, ehemaliger Vorsitzender der US-Notenbank), ist ein Wortspiel, das einerseits den Alterungsprozess und andererseits die ständige Wandlung des westlichen Wertesystems thematisiert. Inspirationsquelle für die Skulptur waren für Karner taiwanesische Grabstätten, die für ihre Opulenz, Dimension und extravagante Formensprache bekannt sind.

Darüber hinaus ist die Skulptur auch als Teil der Performance I THINK WE HAVE A GOOD TIME – chanson de geste zu sehen, die im Rahmen der TRIENNALE LINZ im LENTOS Auditorium aufgeführt wird. Die einstündige Darbietung, die Karner gemeinsam mit der Choreografin Linda Samaraweerová entwickelte, ist Ausdruck einer Symbiose von bildender und darstellender Kunst, einer für die aktuelle Gegenwartskunst typischen Verquickung unterschiedlicher Kunstgattungen. Die Performance nimmt formal und inhaltlich Bezug auf französische Heldenlieder des Mittelalters. Im Mittelpunkt stehen allerdings die »heldenhaften Taten« des modernen Menschen, seine vorgetäuschte »Selbstbestimmung « und seine Verortung in verschiedenen gesellschaftlichen Mechanismen.

(Nina Kirsch)

 

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