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Florian Hecker

Stimmgabeln (Bohlen-Pierce-Skala; 3073 Hz, 3344 Hz, 3639 Hz, 3960 Hz, 4309 Hz, 4689 Hz), 2010

Ausstellungsdauer:

03. Juni - 26. September 2010

Ausstellungsort:

OK Offenes Kulturhaus

geboren 1975 in Augsburg / Deutschland, lebt in Berlin und Wien
www.florianhecker.blogspot.com
 


Florian Hecker, »Stimmgabeln [Tuning Forks] (Bohlen-Pierce-Scale; 3861 Hz, 4202 Hz, 4572 Hz)«, 2009

3 Stimmgabeln, Hammer, Walnusssockel / 3 tuning forks, hammer, walnut plinth

Courtesy Sadie Coles HQ, London

Foto / Photo: Andy Keate

 
Sound Art hat sich seit ihren Anfängen zu einem wichtigen Feld der bildenden Kunst entwickelt. Wesentliche Elemente sind das unmittelbare Erleben eines Klangs und das Ablösen der hörbaren von der visuellen Ebene, indem Sound selbst »sichtbar« wird. Hecker ist ein wesentlicher Vertreter der Sound Art, der auch in wechselnden Kooperationen mit anderen Künstlern, wie zuletzt Aphex Twin, Cerith Wyn Evans oder Peter Saville und dem Wiener Label »Editions Mego« international reüssiert.

In seinen letzten Solo-Arbeiten bespielt Hecker mit »purer« Sound Art nahezu leere Galerien und Institutionen, um die Verräumlichung des Klangs kritisch zu untersuchen und abstrakte Klangräume aufzubauen. Bei der TRIENNALE LINZ hält Hecker ein Set von Stimmgabeln bereit, die nach der harmonisch, aber nicht nach Oktaven aufgebauten Bohlen-Pierce-Skala gestimmt sind. Diese Skala erlaubt ein integratives, neuartiges Denken und Hören des Klangs, der die Tonquelle und die Ausbreitung des Tons im Raum gegenüber den herkömmlichen Erfahrungen partiell entkoppelt. Hecker beschreibt die metaphorische Idee einer Entkopplung der eigentlichen von der wahrgenommenen Soundquelle als einen Aspekt, der ihn – neben dem zweideutigen Charakter eines Instruments oder Tools – an den Stimmgabeln interessiert. Die Stimmgabeln können bei der Aufsicht des OK zur Benutzung ausgeliehen werden.

(Sandro Droschl)

 

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2010 TRIENNALE LINZ 10
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