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Rainer Gamsjäger

CLUSTER, 2010

Kunst im Parkhaus:

10. August- 20. August 2010

täglich 19.00 - 21.00 Uhr

Ausstellungsort:

OK Offenes Kulturhaus

geboren 1974 in Bad Ischl, lebt in Linz
www.rainergamsjaeger.com
 


Rainer Gamsjäger, »CLUSTER«, 2010

Video (Installation), Videoauflösung / Installation Parkdeck: 7680 x 720 pixel, Maße Projektion: 22,8 x 2,2 m, 6-Kanal Videoprojektion, Sound: Stereo 48KHz–16bit, Länge: 8‘30‘‘ / Video (installation), video resolution / installation parking deck: 7680 x 720 pixel, projection measurements: 22.8 x 2.2 m, 6-channel video projection, Sound: Stereo 48KHz–16bit, Duration: 8‘30‘‘

 

In coproduction with OK Offenes Kulturhaus / Center for Contemporary Art With the support of the Culture Programme 2007–2013 of the European Union.

Auftragsarbeit des OK Offenes Kulturhaus OÖ in Co-Produktion mit CONTOUR / MOVING STORIES, mit Unterstützung des EU Programms Culture 2000. / Commissioned by OK Offenes Kulturhaus OÖ, in cooperation with CONTOUR / MOVING STORIES, supported by EU Culture 2000. 

 

 

 
Rainer Gamsjäger arbeitet eigentlich im alten Genre des Landschaftsbildes, auch wenn Naturaufnahmen nur das Ausgangsmaterial für seine computergenerierten Arbeiten bilden. Es geht ihm um eine strukturelle Auseinandersetzung mit dem Medium Video: Ausgehend von der Vorstellung eines digitalen Raums, den das Video bildet (Höhe x mal Breite y und ein zeitlicher Ablauf t), wird die lineare Abfolge mittels selbst programmierter Software neu strukturiert. Das Eingreifen in die digitale Struktur erzeugt irritierende Verfremdungen mit magisch soghafter Wirkung.

Als Artist in Residence (in Kooperation mit dem Crossing Europe Filmfestival Linz) hat Gamsjäger für die TRIENNALE LINZ seine neue Arbeit CLUSTER entwickelt. Sie bildet den Abschluss seiner Werkserie mit Naturphänomenen. CLUSTER zeigt erstmals ein inszeniertes Phänomen und die Kamera ist wie bei der Arbeit »STATE OF FLUX« über dynamisch-chaotische Systeme fixiert. Der Titel (engl. Traube, Schwarm, Haufen) beschreibt in der Physik ein System im Übergangsbereich zwischen Einzelatomen oder -molekülen und einem physikalischen Körper. Er ist ebenso ein digitaler Link und bezieht sich auf die Darstellung von Rechnerclustern und damit von Datenvolumen. Das monumentale Panorama einer Sechs-Kanal-Videoinstallation von weißem Rauch auf schwarzem Grund ist aber auch eine vollkommen abstrakte, ahnungsvoll in Schwebe gehaltene Andeutung.

(Genoveva Rückert)

 

 

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