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Lorenz Estermann

gloryville, 2010

Ausstellungsdauer:

03. Juni - 26. September 2010

Ausstellungsort:

LENTOS Kunstmuseum Linz

geboren 1968 in Linz, lebt in Linz und Wien
www.lorenz-estermann.com
 


Lorenz Estermann, »village«, 4/2010

Lorenz Estermann, »Swti«, 4/2010

Lorenz Estermann, »Level«, 4/2010

Lorenz Estermann, »SOMAT«, 4/2010

Farbstift und Marker auf 160 g Fabriano Zeichenpapier / Crayon and marker on 160 g Fabriano drawing paper · 21 x 29,7 cm

Courtesy Lukas Feichtner Galerie Wien

Direct scan: Lorenz Estermann

 
Lorenz Estermanns künstlerische Arbeit kreist seit einigen Jahren um Untersuchungen zu Architektur und ihrer Funktionalität. Ausgehend von real Gebautem, versieht der Künstler die architektonischen Strukturen in seinen Zeichnungen, Collagen und Modellen unterschiedlichster Größen mit fantastischen Ergänzungen.

Seine Objekte scheinen Bekanntes wiederzugeben, gleichzeitig haftet ihnen etwas Fremdes, Futuristisches an. Es handelt sich um »psychische Architekturen« (Lorenz Estermann), die die Freiheit ausdrücken, etwas zu sein – ohne jeglichen Anspruch, realisiert zu werden. Waren Estermanns Modelle bisher an die Schwerkraft gebunden und – wie ihre realen Vorbilder – am Boden vorzufinden, geht der Künstler bei der TRIENNALE LINZ erstmals einen Schritt weiter und steigert die Absurdität seiner Objekte. Drei mittelgroße Modelle mutieren zu Elementen eines Riesenmobiles. An Stahlseilen und Bügeln von der Decke hängend, entsteht ein überdimensionales Spielzeug, das sich im künstlich erzeugten Wind um die eigene Achse dreht. Dass die Modelle aus einfachsten Materialien wie beispielsweise bemaltem Pappkarton bestehen und somit brachial und spielerisch leicht zugleich wirken, verstärkt die Widersprüchlichkeit dieser Konstruktion. Während die bisherigen Architekturmodelle durchaus noch eine gewisse Funktionalität auszudrücken schienen, verliert sich für die BetrachterInnen beim Mobile der letzte Zweifel, ein Modell für etwas wirklich zu Bauendes vor sich zu haben. Lorenz Estermann gibt der Utopie Vorrang und lässt seine Häuser schweben.

(Nina Kirsch)

 

 

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